Das
Bremer Ensemble „Gamelan Kancil“ formierte sich 1997 und
spielt traditionelle indonesische Musik aus Zentral-Java, moderne
Kompositionen aus Indonesien und zeitgenössische Kompositionen
für Gamelan-Instrumente und westliche Instrumente. Das Repertoire
reicht von konzertanten Musikstücken bis zur musikalischen
Begleitung von Schattentheater. Seit 2002 arbeitet das Ensemble mit
dem Bremer Vorleser Johannes Henn zusammen.
Das Ensemble:
Ute Becker, Gerda Berndt, Irene Bokelmann, Cornelia Dirks, Regina
Heidorn, Ulrich Hock, Britta Hoßfeld, Jürgen Huse, Ingrid
Kämpfer, Sybille Lattermann, Franziska Lehmann, Jens Ohlrogge,
Elisabeth Stöcker, Anja Wohlgemuth, Jochen Zülch |
Contact Mail: Gamelan Kancil

Gamelan Kancil (Rhododendronpark Bremen 2005) |

Ulli Götte |
Als
Leiter des in Deutschland einzigartigen Ensembles „in
process“ praktiziert Götte Minimal Music bereits seit nahezu
20 Jahren; als Komponist repetitiver Musik hat er einen eigenen Weg
jenseits der „Klassiker“ Steve Reich, Phillip Glass, Terry
Riley und La Monte Young eingeschlagen. Seit 1997 ist Ulli Götte,
der 1988 in Musikwissenschaften promovierte, künstlerischer
Leiter des Deutschen Minimal Music-Festivals in Kassel. Kasseler
Kulturpreis 2002. |
Homepage Minimal-Music |
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ÄON
Zum Festival präsentiert Gamelan Kancil neben traditionellem
Gamelan Ausschnitte aus der Komposition ÄON des Kasseler
Komponisten Ulli Götte. Der Titel Äon – ein
griechischer Ausdruck für Ewigkeit – verweist auf das Sujet
der Kompositition: das Thema „Zeit“. Die Musik selbst
– ohnehin Inbegriff einer Zeitkunst – basiert auf einer
Konfrontation von abendländischem musikalischen Denken und
indonesischen Gamelan-Strukturen sowie einer z.T. minimalistischen
Komposititionsweise. Graduelle, lineare Zeitverläufe werden
innermusikalisch zum Ausdruck gebracht; Zeit also auch jenseits der
gesprochenen – und gesungenen – Texte problematisiert.
ÄON in Gänze: 25. Juni 2006 im Bürgerhaus Weserterrassen in Bremen |
Bürgerhaus Weserterrassen
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